Hof Meixner

Hof Meixner: Unter den Eichen 10



Der Hof Meixner wurde nach einem der Feuer aus dem Jahre 1787 als typisches Niedersachsenhaus komplett wieder aufgebaut. Auf den Brand weist noch heute der folgende Spruchbalken auf der Ostseite des Gebäudes hin:
"Ein fürchterliches Feuer erweckte uns vom Schlaff, am 29ten Mertz etwa um Mitternacht, ach als wir da erwachten, da schlug die Flamme schon, von unsers Nachbars Haus, auf unser Wohnung zu, so schnell das wir kaum konten zum andern Nachbarn gehn, und rufen ach erwacht sonst ists um euch geschehn."
Das Entstehungsjahr geht wahrscheinlich auf das 16. Jhd. zurück, worauf ein sich dort befindender alter Brunnen schließen lässt. Den zugehörigen Brunnendeckel findet man auf dem Nachbarsgrundstück, auf ihm ist die Jahreszahl 1552 eingemeißelt.
Erzählungen zufolge befand sich der Hof einst im Besitz des Gografen (Hogrefe), also des damaligen Gerichtsgrafen, der für die umliegenden Dörfer zuständig war. Das eigentliche Gericht tagte abwechselnd 2 bis 3 mal im Jahr in den umliegenden Dörfern.
Auf der Frontseite befindet sich eine Tafel mit den Name früherer Besitzer, Heinrich Hogreve, Henriette Hogreve geb.Dedecke 1883.
1972 wird der Hof von Werner Andreas Meixner und Edelburga Meixner erworben und befindet sich heute im Besitz der beiden Söhne.